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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Vienna Art Orchestra: Johann Strauss goes Jazz again

Verfasst von w s am Dezember 5, 2007

Jazzclub Porgy&Bess verneigt sich vor dem Walzerkönig

Wien – Knapp sieben Jahre nach der ersten Johann-Strauss-CD des Vienna Art Ochestra (VAO) http://www.vao.at ist nun das zweite Volume von „All That Strauss“ bei Art Records im Vertrieb Hoanzl http://www.hoanzl.at erschienen. Am 1. Jänner 2000 spielte das VAO in den Wiener Sophiensälen zum ersten Mal ein komplettes Strausskonzert, das von der Stadt Wien in Auftrag gegeben wurde. In jedem weiteren darauf folgenden Jahr wurde das Repertoire um neue Stücke und Überraschungsgäste erweitert.

„Die Wiener Philharmoniker waren so hilfsbereit, uns ihr bestgehütetes Geheimnis, nämlich das Programm, bereits im Sommer zukommen zu lassen. Nur so war es möglich, dass wir am Abend des 1. Januar 2000 exakt dasselbe wie die Philharmoniker bei ihrer berühmten Matinee spielen konnten“, erklärt Bandleader und Arrangeur Mathias Rüegg.

„Es blieb mir nicht verborgen, dass bei Strauss bereits alle Merkmale der Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts vorweggenommen werden. So finden sich unter anderem in den Polkas bereits ‘Rhythm-Changes’, mit denen George Gershwin einige Jahrzehnte später Furuore machen sollte“, berichtet Rüegg. Ein weiterer Grund, der für die Umsetzung durch ein Jazzorchester gesprochen habe, war die historische Tatsache, dass Johann Strauss all seine Kompositionen mit einem Kammer- und nicht mit einem Symphonieorchester umsetzte, wobei die Themen immer solistisch und nie chorisch dargeboten wurden.

Die zahlreichen überschwänglichen Kritiken und Kommentare haben das VAO dazu veranlasst, dieses Programm in Wiener Jazzclub Porgy & Bess http://www.porgy.at jährlich zu wiederholen. Seit der Uraufführung sind Jahr für Jahr neue Strauss-Kompositionen hinzugekommen. Auf dem zweiten Volume von „All That Strauss“ finden sich etwa der Welthit „Wiener Blut“, der „Radetzky Marsch“ und die „Fledermaus-Ouvertüre“, sowie einer modernen Version der Annenpolka. „Wir stellten fest, dass das Vienna Art Orchestra, vor allem wegen seiner wienerischen Solisten geradezu prädestiniert ist, diese einzigartige Wiener Musik der Jazzwelt – mit all ihren Vorurteilen gegenüber Strauss – näher zu bringen“, meint Rüegg.

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Konzertgenuss vom Feinsten – per Mausklick und ohne Bargeld

Verfasst von w s am November 12, 2007

Wien – Denken Sie beim Kauf von begehrten Konzertkarten an endlose Menschenschlangen vor dem Kassenschalter? Weit gefehlt: Der Wiener Musikverein bietet seinen Kunden ein besonderes Service: Konzertkarten können ganz bequem via Internet bestellt werden. Sogar die Sitzplätze kann man sich online aussuchen. Bezahlt wird ebenfalls direkt auf der Homepage des Musikvereins. Schnell, einfach und sicher über die Multi-Payment-Plattform mPAY24. Ein Genuss, derart stressfrei an Konzerttickets zu kommen – gekrönt von einem unvergesslichen Abend mit feinster klassischer Musik.

Die besten Konzerttickets – online 24 Stunden täglich. Das schöne Haus am Karlsplatz ist Anziehungspunkt für Konzertfans, Touristen, Geschäfsreisende und jene Menschen, für die ein Ausflug in die Welt der klassischen Musik einfach zum kulturellen Leben dazugehört. Seit November 2004 hat jeder die Möglichkeit, besonders bequem zu den gefragten Konzertkarten zu kommen: Auf http://www.musikverein.at kann rund um die Uhr auf die gesamte Auswahl an Karten zugegriffen werden. Auch gute Sitzplätze sind nicht mehr eine Frage des Glücks: Seit September dieses Jahres können Wunschsitzplätze per Mausklick ausgewählt werden. Oder man lässt sich einfach die besten Plätze vom Computer vorschlagen.

Vielfältige Online-Zahlungsmöglichkeiten von Anfang an. Der Musikverein hat sich gleich von Beginn an dafür entschieden, die gesamte Palette an Zahlungsmitteln online zu bieten: „Das war ein wichtiger Punkt. Kunden aus aller Welt wollen unsere Konzertkarten. Jeder sollte die Möglichkeit haben, Tickets über unsere Website zu bezahlen.

Neue Kunden für den Musikverein. „Für uns ist das Online-Angebot eine wichtige zusätzliche Vertriebsschiene, die vom Kunden verlangt wird und neue Kundenschichten erschließt,“ zeigt man sich begeistert über die hohe Akzeptanz seines Online-Kartenverkaufs. Der Musikverein holt auf diese innovative Art auch das jüngere Publikum und vor allem jene in den Konzertsaal, die sich nicht so gerne um Karten anstellen. Denn, eines ist sicher: Anne-Sophie Mutter oder die Wiener Philharmoniker auf CD zu hören ist eine feine Sache, das Ganze live zu erleben ist aber mit nichts zu vergleichen.

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Sargstemmen, Pompfüneberer-Schnappschüsse und soap&skin: Bestattungsmuseum Wien in der "ORF-Lange Nacht der Museen"

Verfasst von w s am September 26, 2007

Wien – Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien im 4. Bezirk, Goldeggasse 19, nimmt heuer zum siebenten Mal an der „ORF-Lange Nacht der Museen“ teil. Am 6. Oktober hat das Museum in der Zentrale der Bestattung Wien von 18 Uhr bis 1 Uhr früh geöffnet.


Hunderte Ausstellungsstücke des Bestattungsmuseum Wien geben einen umfassenden und bisweilen amüsanten Einblick in Bestattungswesen und Begräbnisrituale. Zu den meist beachteten Exponaten gehören ein Rettungswecker, der vor dem gefürchteten Scheintod bewahren sollte, ein Stilett für den Herzstich und der vom sparsamen Kaiser Joseph II. erdachte, wieder zu verwendende Klappsarg. Ein skurriles Stück ist der Sitzsarg, der allerdings nie in Serie produziert wurde.
Programmpunkte:
* Sargheben und -stemmen: Dass Sargträger nicht nur psychische, sondern auch physische Schwerarbeit leisten, können Besucher ausprobieren.
* Thanatopraxie: Wie die - etwa in den USA absolut übliche - "kosmetische Konservierung" für wenige Wochen funktioniert, erklärt ein Thanatopraktiker der Bestattung Wien.
* Diamantbestattung: Wie aus einem Verstorbenen in einem mehrmonatigen Prozess ein Diamant entsteht, ist gleichfalls zu erfahren.
* Lomographische Totenallee: Die Bestattung Wien erweckt die Lomographie, den tot geglaubten Fotostil der 90er-Jahre, zu neuem Leben.
* "tradition in moll": Die zum heurigen 100-Jahr-Jubiläum der Bestattung Wien produzierte DVD wird im Festsaal gezeigt.
* Längste Kondolenzrolle der Welt: ein Rekordversuch mit möglichst vielen Beileidkundgebungen im Innenhof der Bestattung Wien
* Pompfüneberer-Foto: Kopf durch die Pappwand und lächeln! Schnappschüsse in historischer Bestatter-Kleidung
* Sargtest: Mutige können probieren, wie es sich in einem Sarg liegt. Wiederholung des Riesenerfolgs der "ORF-Lange Nacht der Museen" 2006

Konzert von soap&skin um 21 und 23 Uhr

* soap&skin wird eine große Zukunft vorausgesagt: Die junge Anja Plaschg berührt mit melancholischen Trauergesängen und einer außergewöhnlichen Stimme. Musik zwischen Klassik und Elektronik um 21 Uhr und 23 Uhr im Innenhof der Bestattung Wien. Mehr über soap&skin unter www.myspace.com/soapandskin

Informationen zur Bestattung Wien, die heuer ihren 100. Geburtstag feiert, finden Sie auf www.bestattungwien.at

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Böhmischer Prater: Gute Laune mit Horst Chmela

Verfasst von w s am September 11, 2007

Böhmischer Prater: Gute Laune mit Horst Chmela

Konzert am Freitag


Wien - Der Kulturverband "Böhmischer Prater-Tivoli" hat wieder einmal einen Musik-Abend mit einem beliebten Künstler auf die Beine gestellt. Im gemütlichen Ambiente des "Tivoli-Center" (Böhmischer Prater, Wien 10., Laaer Wald) sorgt der Wiener Sänger, Musikus und Komponist Horst Chmela bei einem Konzert am Freitag, 14. September, garantiert für gute Laune. Beginn: 19 Uhr, Einlass: ab 18 Uhr. Auskunft und Reservierung: Telefon 0664/831 80 51 (10 bis 20 Uhr).

Auf dem Programm stehen all die großen Hits des routinierten Unterhalters, vom sentimentalen "Ana hat immer das Bummerl" bis zum flotten "Her mit meine Hennen - Der Gockala is' da". Alle Freunde zünftiger "wienerischer" Weisen dürfen sich das Konzert nicht entgehen lassen. Horst Chmela erzählt so manche Anekdote aus seiner Künstler-Karriere. Die Zuhörer entrichten Unkostenbeiträge in der Höhe von 15 Euro und dürfen dafür bei einem reichhaltigen Buffet kräftig zugreifen.

Allgemeine Informationen:

o Sänger Horst Chmela:
www.chmela.at/ o Kulturverband Böhmischer Prater-Tivoli:
www.tivoli.at/

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Altes und Neues bei "Wean hean"

Verfasst von w s am September 7, 2007

Weana blean

Wien - Gestrige und heurige Klänge, bitter und süß, traditionell und schräg bietet wieder das Festival "wean hean", das den weiten Kontinent der Wiener Musik vom 22. September bis 14. Oktober mit 11 Konzerten an zehn verschiedenen Orten erschließt. Die Themenpalette schließt auch einen Abend im Zeichen Ödön von Horvaths mit Auftragskompositionen von Oskar Aichinger, politische Lieder von Franz Bilik, Bela Korenys Sicht auf "Mei Wean", eine musikalische Begegnung mit Hamburg und natürlich "Wean Jazz" als kreative Begegnung zweier musikalischer Welten ein. Die Programmgestalter Susanne Schedtler, Wolfgang Sturm und Herbert Zotti stellten am Mittwoch gemeinsam mit den Wienerlied-Granden Karl Hodina und Roland Neuwirth im Gasometer das Programm vor, das "Wean" für drei Wochen zum Klingen bringt. Hodina und Neuwirth verewigten sich mit Fuß- und Handabdrücken für den Walk of Stars im Gasometer.

Eröffnung im Museumswirtshaus

Die Finissage der "Wirtshaus"-Ausstellung im Wien Musum gerät mit der Eröffnung von "Wean hean" am 22. September, 18.30 Uhr unter dem Motto "Adabeisl" zu einem musikalischen Statement für die Wiener Musik und die "Wiener Geselligkeit". Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny eröffnet, Musik machen neben Größen der Szene von Koschelu bis Sulzer die StudentInnen der Klasse Erhard Pauer vom Konservatorium der Stadt Wien.

"Schrammeln im Schlafrock" werden am Sonntag, 23. september , 11 Uhr mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln/Steinberg & Havlicek, abermals im Wien Museum, serviert. "Ottakrinzing" 1 am 25. September, 19.30 Uhr im "bamkraxler, 19., Kahlenberger Straße 17 u. a. mit den "Inzersdorfern unkonserviert" und Ottakrinzing 2, am 30. September, 17 Uhr in der 10er Marie, 16., Ottakringer Straße 222-224 mit Hodina, Neuwirth und Co. bieten sich als Stammtische für Wienerliedfreunde an. Mit der Vertonung von Ödön von Horvath-Texten durch Oskar Aichinger betritt das Festival literarisches Neuland: Musik von und mit Aichinger, Skrepek und Co und eine Lesung mit Johanna Wokalek, zu hören am 29. September, 19.30 im Baumgartner Casino, 15., Linzer Straße 294. "Hauptsache Bilik" ist das Motto am 2. Oktober, 19.30 Uhr in der Hauptbibliothek am Gürtel mit einer Hommage an den politischen Liedermacher und Urvater der Wiener Dialektwelle. Heinz Ditsch und ein kongeniales Ensemble sorgen für die adäquate Umsetzung. Am 4.Oktober, 19.30 Uhr präsentiert Christian Qualtinger seine neue CD im Bockkeller, am 5. Oktober Bela Koreny, wie viele Wiener "Institutionen" ein "Zuagraster", gemeinsam mit Andrea Eckert und Cornelius Obonya im Akzent "Mei Wean". Für alpine Jodler und Wiener Dudler sind am 5. Oktober um 19 Uhr im Waldmüllerzentrum wieder Trude Mally und Agnes Palmisano zuständig, eine musikalische Begegnung zweier Welten verspricht die Städtebegegnung Wien-Hamburg am 8. Oktober auf der Admiral Tegethoff, 19 Uhr, Reichsbrücke: die Hanseaten entsenden ihr Bandonionensemble, Wien ist durch das Wiener Mandolinenorchester vertreten. "Wean Jazz" beschließt am 14.Oktober, 20 Uhr im Porgy & Bess das Festival. Musiker wie Max Nagl, Paul Skrepek und Vincenz Wizlsperger sorgen für einen "Wienerlied-Kanon mit Querschlägern".

Der Eintritt zur Eröffnung sowie für die beiden Stammtischabende "Ottakrinzing" ist frei, Spenden erbeten, ansonsten gelten Eintrittspreise zwischen 15 (Vorverkauf) bis 26 Euro (Abendkasse).

Karten für die meisten Veranstaltungen gibt es u.a. in die Filialen der Bank Austria Creditanstalt. Kartenreservierungen sowie weitere Informationen beim Wiener Volksliedwerk.

o Weitere Informationen und Kartenbestellungen:
Tel.: 416 23 66
E-Mail: weanhean@wvlw.at
Internet: www.weanhean.at/

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